Jahreshauptversammlung 2026

Am Montag, den 29.6. 2026 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung in unserem Vereinsheim statt.
Das genaue Protokoll wird zeitnah im Clubhaus durch Aushang veröffentlicht.
Vorab aber schon einmal die allgemeine Feststellung, dass in all unseren Abteilungen im Verein große Zufriedenheit herrscht; aus den von den Sparten vorgelegten Berichten über Entwicklung und vor allem auch sportliche Erfolge geht hervor, dass das Engagement und der Einsatz der Sporttreibenden als sehr erfolgreich betrachtet werden kann.
Der Vorstand bedankt sich auch an dieser Stelle sehr bei allen ehrenamtlichen wie auch angestellten Personen, die sich so sehr engagiert für die Belange des Vereins einsetzen.
Besonders hervorzuheben bei der JHV ist ein Punkt:
Unsere 2. Vorsitzende Ute Arnold gibt ihren Posten aus persönlichen Gründen ab.
Die JHV wählte dann Oliver Bode, der schon als Vorsitzender der Tennisabteilung fungiert, zum neuen 2. Vorsitzenden des Gesamtvereins. Olli, wir wünschen Dir viel Erfolg in Deiner neuen Funktion und freuen uns auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Liebe Ute, Du hast Dich seit vielen Jahren im Ehrenamt vorbildlich für die Interessen des Vereines eingesetzt und einen unermüdlichen Einsatz gezeigt.
Hervorzuheben sind hier besonders die Installation von „Book and Play“, die Anlagenaufsicht der Tennisplätze und die Organisation des Tennishallenbetriebes.
Durch Deine ausgeglichene und immer freundliche Art hast Du Dich großartig für die Entwicklung des Vereins eingesetzt.
Für alle Deine Leistungen gebührt Dir unser großer Dank.

Holger Neubau für den Vorstand des TSV DUWO 08

Saisonrückblick 1.C DUWO 08

Wir haben mit Bravour unsere erste Saison auf dem Großfeld in der Kreisliga gemeistert. Nach einem holprigen Start und 0 Punkten aus den ersten beiden Spielen, schafften wir am dritten Spieltag den Befreiungsschlag mit einem 7:0 beim SC Condor. Im Laufe der Saison, punkteten wir weiterhin fleißig, konnten beide Derbies gegen den SV Bergstedt gewinnen und bezwangen ebenfalls den SC Poppenbüttel und Farmsen gegen die wir in der Hinrunde noch empfindliche Klatschen hinnehmen mussten. Somit beendeten wir die Saison auf dem 4. Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den 3, dem SC Poppenbüttel. 

Mit einem Freundschaftsspiel und einem 5:1 Sieg gegen die 3.C von Farmsen, beendeten wir die reguläre Saison. In diesem Spiel, kamen auch noch einmal alle zum Zug, die wenig Spielpraxis bekommen haben.

Als Highlight stand unsere Jährliche Abschlussfahrt auf dem Programm, in diesem Jahr sollte es nach Sonderborg in Dänemark gehen. Am Freitagmittag machten wir uns auf den Weg, um unsere Zelte aufzubauen und noch einmal vor dem ersten Spiel ins Wasser zu springen. Leider ging schon das Auftaktspiel mit einem 0:3 in die Hose und sportlich verbesserte sich die Ausgangslage auch nicht am Samstag. Um den Jungs nicht ganz den Spaß zu nehmen, losten wir zwischendurch eine Aufstellung, um etwas Abwechslung reinzubekommen. Für das Team war es eine super Erfahrung, auch wenn die körperlichen und fußballerischen Unterschiede immens waren auf diesem Turnier. 

Wir möchten uns bei der Jugendleitung des DUWO 08 bedanken, die uns durchgehend mit Material unterstützte haben, sowie bei unseren Sponsor DK Projekt, der uns in dieser Saison mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet ha, sowie 2 anderen Sponsoren, die wir aber zum Saisonauftakt noch einmal erwähnen werden, wenn die Mannschaftsfotos im Kasten sind. Zusätzlich bedanken wir uns bei unseren Trainern Jakob und Ben, die aus zeitlich Gründen die Ämter an den Nagel hängen. Vielen Dank für eure Zeit und Einsatz.

Im Zuge dessen begrüßen wir unsere beiden neuen Trainer Daniel Ohff und Thoran Przywojski und wünschen Ihnen viel Erfolg mit der Truppe.

Gern würden wir den nächsten Schritt machen und oben angreifen, falls ihr Bock habt, kommt gern vorbei und schaut, ob es passt. Egal ob Torwart, Verteidiger oder Stürmer. Wir würden uns freuen! 😊

Viele Grüße

Ingo

B-Junioren steigen ungeschlagen in die Landesliga auf

52:12 Tore, zwölf Siege, zwei Unentschieden, keine Niederlage – eine Saison wie gemalt für die U-16 Fußball B-Junioren des TSV DUWO 08. Meister und Aufsteiger in die Landesliga!

Obwohl sich im Sommer 2025 zwei Leistungsträger des Teams für einen einjährigen Auslandsaufenthalt verabschiedet hatten, rief das Trainerteam den Aufstieg in die Landesliga als Ziel aus! Zu dem Zeitpunkt ein durchaus realistisches Ziel, da die bereits gut eingespielte Mannschaft ansonsten keinen nennenswerten Abgang zu verzeichnen hatte, sich aber über gleich sechs Neuzugänge freuen konnte.

Der Kader hinterließ beim ersten Testspiel der Saison dann auch gleich eine Duftmarke: 6:0 beim konsternierten Landesligisten Cosmos Wedel.

Der Grundstein für einen guten Saisonstart war gelegt und so konnte das erste Punktspiel mit 3:1 gewonnen werden. Gegner BU hielt lange gut mit, aber am Ende waren die DUWO-Boys die bessere Mannschaft. Ein kleiner Rückschlag dann im ersten Heimspiel. Gegen tapfer verteidigende Bergedorfer kam man über ein 0:0 nicht hinaus.

Vielleicht kam dieser Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt, denn von diesem Spiel an nahm der DUWO-Express Fahrt auf. Ohne Punktverlust ging es in die Weihnachtsferien, besonders hervorzuheben der 3:1 Heimsieg Mitte Dezember gegen den Mitfavoriten SC Condor vor heimischer Kulisse. DUWO war „Wintermeister“!

Die Mannschaft war im Flow und die nicht enden wollende Winterpause kam zur Unzeit. Ganze sieben Spiele wurden von Mitte Januar bis Anfang März wetterbedingt verschoben oder abgesagt. So wurde das erste Punktspiel im Jahr 2026 zur Geduldsprobe. Der Gegner:  Bergedorf 85! Mit diesem Team war aus der Hinrunde doch noch eine Rechnung offen. Wie im Hinspiel standen die Bergedorfer hinten gut, bei gleichzeitig wenig Bemühungen konstruktiv am Spiel teilzunehmen. Bis zur 30.Spielminute ging der Plan auf, aber dann der Doppelschlag durch Flavio.  2:0 zur Halbzeit, 4:1 Endstand.

Nach den Märzferien folgten Siege in Wilhelmsburg und bei Vorwärts Wacker, sowie an der Sthamerstraße gegen Lohbrügge und Barmbek-Uhlenhorst.

Ende April beim Mitfavoriten SC Condor wollten die Jungs den Vorsprung weiter ausbauen, mussten sich letztlich aber mit einem leistungsgerechten Unentschieden zufriedengeben. Es folgte ein nie gefährdeter 7:1 Sieg beim Rahlstedter SC. Es war also angerichtet, für einen vorzeitigen Showdown. Im Heimspiel gegen Wacker Billstedt wollte das Team um Kapitän Yorick bereits einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft erreichen. Mannschaft, Trainer, Eltern und Vereinsverantwortliche hatten die Werbetrommel gerührt und das hatte sich gelohnt. Über 150 DUWO-Supporter hatten bei bestem Sommerwetter den Weg an die Sthamerstraße gefunden, um die Mannschaft lautstark zu supporten.

Gegen die stets robust auftretenden Billstedter legte DUWO gleich los wie die Feuerwehr und erspielte ein wahres Chancenfeuerwerk. Bereits nach elf Minuten führte DUWO, trotz verschossenem Elfmeter, verdient mit 2:0

Ein unnötiger Leichtsinnsfehler im Aufbauspiel brachte bis dahin überforderte Billstedter zurück ins Spiel, aber kurz vor der Halbzeit stellte DUWO den 2-Torevorsprung wieder her. In der zweiten Halbzeit brachte eine erneute Unkonzentriertheit die Gäste auf 2:3 heran und DUWO versäumte es, zahlreiche gute Kontergelegenheiten präziser auszuspielen. Vorwärts Wacker drückte nun auf den Ausgleich, aber in der vierten Minute der Nachspielzeit stellten die DUWO-Jungs verdient auf 4:2. Damit war die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga bereits am vorletzten Spieltag erreicht. Der Jubel kannte keine Grenzen!

Saisonhighlight – Ausfahrt nach Kopenhagen

Ein weiteres Highlight stand am Pfingstwochenende für die Jungs an. 23 Spieler machten sich in fünf Autos auf den Weg noch Kopenhagen zum internationalen Fußballturnier.

Sportlich lief es am ersten Turniertag hervorragend. Zwei Siege, ein Remis und eine knappe Niederlage gegen Teams aus Dänemark, Schweden und Schleswig-Holstein. Damit war die Hauptrunde erreicht. Verletzungen, eventuell auch falsche Entscheidungen am zweiten Abend auf dem Foodmarket 😉 und mangelndes Spielglück – Platz acht, aber viel wichtiger, es war ein tolles Wochenende bei bestem Wetter und bester Stimmung, top organisiert (Danke Petra!), dass ganz sicher gut bei den Jungs in Erinnerung bleiben wird.

Starker Auftakt bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Gelsenkirchen! 🥋🏆

David Kiedrowski holt sich den Titel des Deutschen Schülermeisters in der U14 bis 32 kg und gewinnt Gold! 🥇🇩🇪
 
Mila Bolls wird Deutsche Schülermeisterin in der U14 bis 57 kg und sichert sich ebenfalls Gold! 🥇🔥
 
Leyla Bakhishova erkämpft sich Silber in der U14 bis 57 kg und wird Vize-Deutsche Schülermeisterin! 🥈👏
 
Taisia Sivak wird in der U14 bis 40 kg Vize-Deutsche Schülermeisterin und gewinnt Silber! 🥈💪
 
Lisa Holst wird in der U18 bis 70 kg Vize-Deutsche Meisterin und holt ebenfalls Silber! 🥈🔥👏
 
Nele Heinisch holt Bronze in der U14 bis 44 kg und erreicht einen starken 3. Platz! 🥉💪
 
Aaron Kempa erkämpft sich einen hervorragenden 4. Platz in der U14 bis 32 kg. 💪👏
 
Davit Holst erreicht in der U16 bis 69 kg einen starken 7. Platz. 👏
 
Max Holz kämpft sich in der U18 bis 69 kg ebenfalls auf einen guten 7. Platz. 👏
 
Helena Krinke erreicht in der U16 bis 52 kg einen guten 9. Platz. 👏
 
Besonders erfreulich: Mila Bolls und Leyla Bakhishova haben zusätzlich eine Einladung zur Bundeskadersichtung der Nationalmannschaft erhalten! 🇩🇪🔥👏
 
Bei einem starken Teilnehmerfeld mit über 600 Startern wurden heute bereits hervorragende Kämpfe gezeigt.
 
Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten sowie an das gesamte Trainer- und Betreuerteam für diese starken Leistungen! 👏

Euer JA für Olympia in Hamburg

Liebe Duworanerinnen,

der Countdown zur Abstimmung über Hamburgs Olympiabewerbung läuft und endet in wenigen Tagen auch mit der Möglichkeit, im Wahllokal ein deutliches ´JA` für dieses fantastische Event abzugeben.

Ich möchte euch heute ein sehr persönliches Erlebnis mit „Olympia“ weitergeben, dass ich vor vor 34 Jahren hatte und meine Eindrücke schildern, die damals auf mich und meine Familie bei den Olympischen Spielen in Barcelona wirkten und noch heute vorhanden sind.

Die Familie meiner Frau wohnt in Barcelona und somit haben wir die Olympischen Spiele 1992 dort hautnah und Live miterlebt.

Noch heute nach so langen Jahren denken wir gern an diese tollen Spiele zurück.

Der Olympische Geist, das Treffen der Jugend der Welt, der grossartige Sport, die Gesamtatmosphäre von damals und die Nachhaltigkeit der Sportstätten leben bis heute weiter in uns, wenn wir in der Stadt sind.

Der Segelhafen – damals der Olympiahafen – und das daran integrierte Olympische Dorf, das hinterher nachhaltig als Wohnraum genutzt wurde, sind das zentralste erhaltene Beispiel, das immer an diese Spiele erinnert.

Darüber hinaus erlebten wir live dabei den Goldmedaillengewinn von Boris Becker und Michael Stich im Doppel im Tennis in Val d´Hebron, den Auftritt des US-Dreamteams im Basketball sowie die Turnwettkämpfe im Palau San Jordi und die Leichtathletikwettbewerbe im nahegelegenen Olympiastadion auf dem Montjuic, das jetzt seit fast zwei Jahren Heimspielstätte des FC Barcelona ist, da deren Stadion Camp Nou umgebaut und modernisiert wird.

Höhepunkt für uns waren sicherlich auch die Kanu- und Kajakwettbewerbe in unserem Vorort Castelldefels, wo eigens der Olympiakanal „Canal Piragoisme“ gebaut wurde. Unvergessen die Erfolge der Kanutin Birgit Fischer, die dafür sorgte, dass die deutsche Nationalhymne ein Ohrwurm bei uns im Ort war.

Liebe DuworanerInnen, ich beschreibe euch dies alles so detailliert, um aufzuzeigen, wie toll und unvergesslich Olympische Spiele sind.

Hamburg, das Tor zur Welt, kann das auch, hat ein hervorragendes Konzept und würde ein grossartiger Gastgeber für die Spiele der Jugend der Welt.

Bitte sorgt mit eurer „JA“ Stimme zu Olympia dafür, dass wir und auch zukünftige Generationen die Möglichkeiten bekommen, solch ein fantastisches Ereignis durchzuführen.

Holger Neubau

OlympJA!

Liebe DUWO-Mitglieder,

wir haben eine große Chance in Hamburg: Olympische und Paralympische Spiele. Diese Chance sollten wir nutzen. Auch wenn ich schon lange meine Heimat in anderen Vereinen habe (Sasel, Bramfeld), so bin ich dem TSV DUWO 08 immer noch verbunden – denn „groß“ geworden als Basketballer bin ich in den 90ern und 2000ern in der kleinen aber feinen Basketballabteilung genau hier. Also lange vor Hamburgs erstem Referendum für die Spiele, die dann „leider“ 2024 in Paris stattgefunden haben und ein Vorbild für Hamburg sein sollten.

Die Bedenken aus 2015, als eine knappe Mehrheit gegen Olympia gestimmt hat, sollte man ernst nehmen – aber man sollte ebenso zur Kenntnis nehmen, dass sich die Rahmenbedingungen für Olympische Spiele inzwischen deutlich verändert haben.

Ein zentraler Vorwurf betrifft die Kosten und angeblich unkalkulierbare Risiken. Doch genau hier hat ein Umdenken stattgefunden: Neue Olympiakonzepte setzen bewusst auf vorhandene Infrastruktur, temporäre Bauten und eine langfristige Nutzung. Die Zeiten gigantischer „Prestige-Arenen“, die nach den Spielen leer stehen, sollen gerade vermieden werden. Hamburg verfolgt explizit diesen Ansatz – mit dem Ziel, Investitionen so zu tätigen, dass sie der Stadt auch Jahrzehnte später noch zugutekommen. Die U5 ist gerade ohnehin im Bau. Die Science City Bahrenfeld wird auch ohne Olympia gebaut, würde aber als Olympisches Dorf dienen. Das Volksparkstadion muss ohnehin saniert oder neu gebaut werden. Das alles passiert in Hamburg sowieso – aber mit Olympia geht es schneller, weil Geld von außen in die Stadt kommt. Hinzu kommt das Prinzip der „Spiele der kurzen Wege“: Die Wettkampfstätten sollen räumlich konzentriert und optimal in die bestehende Stadtstruktur eingebunden werden. Das reduziert Verkehrsbelastung, stärkt die Umweltverträglichkeit und macht die Spiele auch für Besucherinnen und Besucher besonders attraktiv. Für Langehorn findet eine Disziplin sogar direkt vor der Haustür statt: Der Mountainbikewettbewerb auf dem Müllberg in Hummelsbüttel – eine viel bessere Idee als in den Harburger Bergen, das finden auch die Umweltverbände.

Die Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und seiner Rolle ist auch nicht neu. Allerdings wurden die Vergabeverfahren und Anforderungen in den letzten Jahren reformiert. Gastgeberstädte erhalten heute deutlich mehr Flexibilität bei der Gestaltung der Spiele. Das bedeutet: weniger starre Vorgaben, mehr Anpassung an lokale Bedürfnisse und damit auch mehr Kontrolle vor Ort. Wir wollen, dass die Spiele sich an die Stadt anpassen und nicht die Stadt an die Spiele.

Das finanzielle Risiko für die Stadt ist ein weiterer häufig genannter Punkt. Allerdings sind die Spiele schon jetzt komplett refinanziert. Die weiteren Verträge und Finanzierungsmodelle werden außerdem nicht im Blindflug getroffen, sondern transparent und unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Paris hat es vorgemacht: Die Stadt hat jetzt einen sauberen Fluss, in dem man baden kann und ist sogar mit 76 Mio Euro Gewinn aus den Spielen gegangen. Und die ganze Welt hat gesehen, dass eine Eröffnungsfeier im öffentlichen Raum stattfinden kann und einfach grandios ist – das wollen wir auf der Binnenalster genau so machen.

Häufig wird auch argumentiert, Olympische Spiele hätten kaum wirtschaftlichen Nutzen. Kurzfristige Effekte mögen begrenzt sein – entscheidend ist jedoch die langfristige Perspektive: Infrastruktur, internationale Sichtbarkeit, Investitionen und Impulse für Stadtentwicklung entfalten ihre Wirkung über viele Jahre. Zudem geht es nicht allein um Wachstum in Prozentpunkten, sondern um die strategische Positionierung Hamburgs als lebenswerte, moderne und aktive Stadt.

Ein besonders wichtiger Punkt ist die soziale Frage: steigende Mieten oder mangelnde Zugänglichkeit. Auch hier gilt: Diese Risiken entstehen nicht automatisch durch Olympia, sondern hängen von politischer Gestaltung ab. Wenn Wohnungsbau, Verkehrsplanung und soziale Infrastruktur gezielt mitgedacht werden, kann eine Bewerbung sogar dazu beitragen, bestehende Probleme entschlossener anzugehen. Hamburg hat damit die Chance, die barriereärmste Stadt Deutschlands zu werden. Und was die Ticketpreise betrifft: Große Sportereignisse waren schon immer ein Mix aus frei zugänglichen Angeboten, Fan-Zonen und kostenpflichtigen Veranstaltungen. Olympia ist nicht nur das Stadionerlebnis. Olympia verbindet Menschen über Länder, Kulturen und Unterschiede hinweg. Genau wie unsere Hamburger Stadtgesellschaft oder die Gemeinschaft in der Fritz-Schumacher-Siedlung.

Schließlich wird die Frage gestellt, ob das Geld nicht besser in den Breitensport investiert werden sollte. Genau hier liegt jedoch eine große Chance: Eine Olympiabewerbung kann zusätzliche Mittel, Aufmerksamkeit und politische Priorität für den Sport insgesamt schaffen – von neuen Anlagen über Schulsport bis hin zu inklusiven Bewegungsangeboten für alle Altersgruppen. Olympia ist also der Booster für Investitionen, weil wir mehr als nur die Mittel aus dem Hamburger Haushalt bekommen.

Ja, 2015 haben sich die Hamburgerinnen und Hamburger gegen eine Bewerbung entschieden. Aber eine neue Abstimmung ist keine Missachtung dieses Votums, sondern Ausdruck demokratischer Entwicklung. Städte verändern sich, Konzepte entwickeln sich weiter – und Meinungen dürfen sich ebenfalls ändern.

Statt die Bewerbung vorschnell als Wiederholung alter Fehler abzutun, sollten wir die heutigen Konzepte kritisch, aber offen prüfen. Hamburg hat die Chance zu zeigen, dass Olympische Spiele auch anders gehen: nachhaltiger, transparenter und inklusiver – und damit näher an den Menschen.

Euer ehemaliger DUWO-Mitstreiter

Dr. Philipp Semerak (Vizepräsident Hamburger Sportbund)

Die Hamburger Olympia-Bewerbung

Liebe DuworanerInnen,

der Countdown läuft, es sind noch knapp 3 Wochen bis zum Ablauf des Wahltermins für die Hamburger Olympia-Bewerbung.

Bitte nehmt alle an der Wahl teil – entweder per Brief oder am 31.5. persönlich im Wahllokal – und unterstützt mit eurem ‚JA‘ die Hamburger Olympia-Bewerbung.

Im Falle einer Zusage für Olympia wollen wir unsere wunderschöne Anlage zu Trainingszwecken teilnehmender Olypioniken zur Verfügung stellen und so den olympischen Gedanken auch nach Ohlstedt holen.

Euer Vorstand

Frank Zielcke Ehrenamtler des Monats

Ehre, wem Ehre gebührt, ist ein hinlänglich bekanntes Sprichwort. Dies trifft genau auf Frank Zielcke zu.  

Im Mai wurde unser langjähriges Mitglied der Fußballabteilung, Frank Zielcke, vom HFV zum ‚Ehrenamtler des Monats‘ gewählt.

Janis Ohlsen vom HFV überbrachte die Glückwünsche und übergab Frank (Spitzname ‚Zöpfchen‘ in seiner Supersenioren Mannschaft) neben einer Urkunde HFV eine DFB Uhr, ein Buch mit Fußballpersönlichkeiten und einen HFV Rucksack.

In seiner Laudatio betonte Janis Ohlsen, dass der HFV ‚Alltagshelden, die sich jahrelang im Verein engagieren, sich aber nie in den Fordergrund stellen‘ ehrt und für ihre hervorragende Arbeit auszeichnet.

Frank kam 2001 zu DUWO und hat sich sofort mit außergewöhnlicher Beständigkeit und großem ehrenamtlichen Einsatz im Verein engagiert und auf verschiedene Weise Verantwortung übernommen:

  • Als Spieler und Betreuer in verschiedenen Alterskategorien.
  • Er kümmert sich seit Jahren bis heute um die Wäsche der Trikots seiner Mannschaft.
  • Er füllt Spielberichte aus.
  • Er kümmert sich um die Betreuung von Schiedsrichtern und Gästen.
  • Er plant und organisiert Jugendturniere und moderiert diese am Mikrophon mit viel Witz.

Besonders hervorzuheben und unvergessen ist die Art und Weise, mit der er Fußball-Ligaspiele in der Vergangenheit im Heinrich-Kruse-Stadion begleitete und damit ein wenig ‚Bundesliga-Atmosphäre‘ schuf.

  • Unter der Einlaufmusik ‚The Eye of the Tiger‘, die in ganz Ohlstedt zu hören war, liefen beide Mannschaften auf.
  • Die Spieler beider Teams nannte er namentlich und hat sie mit Rückennummer vorgestellt.
  • Bei jedem erzielten Tor wurde der Torschütze über Mikrophon genannt.

Lieber Frank, Du hast die Auszeicnung zum ‚Ehrenamtler des Monats Mai des HFV‘ mehr als verdient.

Du bist durch deine fortwährend gute Laune, deine Verlässlichkeit und Authentizität eine ganz feste Säule in unserem Verein.

Wir danken Dir sehr für dein Engagement und deinen Einsatz im Verein.

Ju Jutsu Norddeutsche Meisterschaft 2026

Norddeutsche Meisterschaft 2026 im Ju-Jutsu:

Die diesjährige Norddeutsche Meisterschaft im Ju-Jutsu fand in Hamburg statt – für unsere Mannschaft also mit einer angenehm kurzen Anreise verbunden.

Unsere Fighter und Coaches konnten erneut ihre starke Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Mit großem Einsatz, Disziplin und Teamgeist wurden zahlreiche sehr gute Platzierungen erreicht.

Besonders hervorzuheben ist der hervorragende Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Die gegenseitige Unterstützung und die positive Stimmung haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Teamgeist für den sportlichen Erfolg ist.

Für die meisten unserer Fighter richtet sich der Blick nun bereits nach vorne: Die Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft im Mai hat begonnen, und wir sind hochmotiviert, auch dort wieder unser Bestes zu geben.

Norddeutsche Meister:
🥇Mila, David, Lisa
Norddeutsche Vizemeister:
🥈Leyla, Taisia, Jonathan, Helena, Mika, Davit
Dritter Platz:
🥉 Aaron, Max, Maxi, Neele
und weitere Platzierungen.
💪💪🥳🥳